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22.06.2012 - Onlineshop im High-End-Bereich

Wer einen Onlineshop betreibt, wünscht sich oft so viele Bestellungen wie möglich. Je mehr desto besser lautet die Devise. Das ist im Grunde auch eine gesunde, kaufmännische Einstellung.

Was oft jedoch nicht bedacht wird ist, dass ein deutliches Mehr an Bestellungen auch entsprechend höhere Anforderungen an die Auftragsverarbeitung, an die Technik, an die Logistik usw. verursachen. Webmarketing-Services empfiehlt daher gleich von Anfang an ein Bestcase-Szenario zu planen, um sicherzugehen, dass das Projekt „Onlineshop“ auch unter extremen Bedingungen umsetzbar und wirtschaftlich ist.

Von extremen Bedingungen oder von „High-End“ sprechen wir bei zehntausenden oder hunderttausenden Besuchern pro Tag oder bei hunderttausenden oder gar Millionen von Produkten oder Kundenstammdatensätzen.

Extreme Situationen erfordern extreme Lösungen. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Bereiche.

Das Onlineshopsystem

Das Billig-Shopsystem von der Stange um ein paarhundert Euro oder der Mietshop für ein paar Euro im Monat wird mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht dazu in der Lage sein, derartige Bedingungen zu bewältigen. Das Onlineshopsystem sollte sehr performancestark sein und unbedingt dazu in der Lage sein, auf die jeweilige Situation angepasst zu werden, um das Optimum an Geschwindigkeit herauszuholen. Langsame Onlineshopsysteme bringen den Nachteil mit sich, dass die Serveranlage deutlich stärker ausgelegt werden muss, um ein akzeptables Maß an Performance zu erreichen.

Wurde bereits das gesamte Potential an Performance-Optimierung ausgeschöpft, so kann oft mit Content-Caching weitere Geschwindigkeit herausgeholt werden. Dabei werden die vom Onlineshopsystem dynamisch erzeugten Inhalte statisch zwischengespeichert. Wird daraufhin erneut auf dieselbe Seite zugegriffen (auch von einem anderen Seitenbesucher), so wird der Content aus dem Cache gelesen und entlastet den Server, weil so auf die „kräfteraubenden“ Datenbankzugriffe verzichtet wird. Da die vielen dynamischen Elemente in einem Onlineshops in Konflikt mit Content-Caching geraten könnten, empfiehlt es sich Content-Caching wirklich nur bei absoluter Notwendigkeit einzusetzen. Viele Erweiterungen und Änderungen werden ohne Content-Caching einfacher und dadurch kostengünstiger möglich. Bei schnellen Onlineshopsystemen, deren Content ohnehin durch hohe Indizierung schnell aufbereitet werden kann, ist Content-Caching sowieso nur im äußersten Extremfall notwendig.

Es gibt eigene Lösungen für den High-End-Bereich. Trade-System ist beispielsweise eine Highspeed-Lösung, mit welcher problemlos Millionen von Produkten verwaltet und tausende Bestellungen pro Tag abgewickelt werden können. Durch den modularen Aufbau ist Trade-System nicht nur sehr flexibel an die jeweiligen Anforderungen anzupassen, sondern ist bereits zu sehr kostengünstigen Konditionen erhältlich. Wer also davon ausgeht, dass sein Onlineshop später einmal sehr viele Besucher und Bestellungen haben wird, kann gleich von Anfang an (kostengünstig) zu Trade-System greifen.

Der Server

Das typische Shared-Hosting-Paket um ein paar Euro im Monat wird mit Sicherheit nicht ausreichend sein, einen Ansturm von zehntausenden, hunderttausenden oder deutlich mehr Seitenbesuchern pro Tag abzufedern.

Ein eigener Server kann zwar in vielen Fällen über die notwendige Performance verfügen, die Useranfragen zu verarbeiten, aber je mehr Bestellungen erwartet werden, desto höher verfügbar sollte das System auch sein. Fällt der Server nämlich aus, können logischerweise auch keine Bestellungen erzeugt werden und es entsteht ein Umsatzverlust. Bei kleineren Onlineshops spielt ein Ausfall einiger Stunden vielleicht keine große Rolle – im High-End-Bereich ist es eine Katastrophe.

Ein Cluster, das ist ein Verbund aus mehreren Servern, ist die Lösung. Fällt eine Maschine innerhalb des Clusters aus, so läuft der gesamte Cluster und somit der Onlineshop, trotzdem weiter. Cluster-Lösungen waren bisher nur zu sehr hohen Kosten, im hohen 5-stelligen Euro-Bereich, erhältlich. Bisher, denn seit einiger Zeit bietet FlexHost unter dem Label „Cloud-Cluster“ Clusterlösungen im dreistelligen Euro-Bereich pro Monat an.Damit aber noch nicht genug. Für extremste Bedingungen bietet FlexHost eine Spiegelung des kompletten Clusters auf einen zweiten Cluster, sodass eine Cluster-Ausfallsgarantie von mind. 99,99% entsteht – das entspricht einem Ausfall von weniger als 1 Stunde im Jahr – im Worst-Case versteht sich.Ein weiterer Vorteil an Cloud-Clustern ist, dass man jederzeit während des Betriebs weitere CPU-Kerne oder RAM-Speicher hinzuschalten kann. Wird die Geschwindigkeit plötzlich zu langsam, rüstet man kurzfristig und unkompliziert auf. Es wird auch keine langsame virtuelle Festplatte eingesetzt, wie das bei V-Servern üblich ist, sondern ein Hochleistungs-Storagesystem, das für extrem schnelle Plattenzugriffe sorgt.FlexHost bietet allerdings auch Shared-Hosting-Lösungen und Cloud-Cluster, speziell für Onlineshopbetreiber, die schon ein wenig mehr Power benötigen, aber noch keinen Cloud-Cluster benötigen.

Die Bestellabwicklung

Um hunderte oder tausende Bestellungen pro Tag abzuwickeln, wird eine Warenwirtschaft bzw. ein ERP-System benötigt. Es gibt natürlich kleinere Onlineshopsysteme, die derartige Funktionen bereits im Onlineshopsystem ermöglichen – im High-End-Bereich sollten Sie jedoch unbedingt ein eigenständiges Warenwirtschaftssystem verwenden, welches mit Ihrem Onlineshopsystem gekoppelt ist. Neue Produkte oder Änderungen sollten automatisch in das Shopsystem übertragen werden und Bestellungen und neue bzw. geänderte Kundenstammdaten sollten automatisch vom Shopsystem in die Warenwirtschaft übertragen werden. Zur Auftragsbearbeitung sollten Sie auf ein leistungsfähiges System wie etwa SAP, Navision oder Sage von ITcompany setzen, welche auf die einzelnen Geschäftsprozesse optimiert werden können und auch performante Schnittstellenmöglichkeiten bieten. Je besser über die Warenwirtschaft optimiert werden kann, umso mehr Personalkosten können im laufenden Betrieb gespart werden.

Die Logistik

Die Bestellungen müssen natürlich auch versendet werden, das bedeutet also verpacken, Lieferschein aufkleben und schließlich versenden. Hunderte oder Tausende Bestellungen am Tag bedeuten ebensoviele Pakete pro Tag zu versenden und über ausreichende Lagerräume zu verfügen.Bei einer derartigen Anzahl an Versendungen empfiehlt es sich einen indidviduellen Abholplan mit dem Spediteur zu vereinbaren.Neben den großen Institutionen wie etwa DSP, Fedex und Co empfiehlt sich das Logistikunternehmen General-Overnight, welches sich besonders auf Großzustellungen spezialisiert hat.

Support

Mehr Bestellungen bedeutet auch mehr Support, mehr Beschwerden, Reklamationen und Retouren. Es empfiehlt sich der Einsatz eines Ticketsystems (z.B. Support-System), damit das Personal die Anfragen und die darauffolgenden Handlungen, effizient und zur besten Zufriedenheit der Kunden bewältigen kann.

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8 Kommentar(e) gefunden:


Dieter
22.06.2012 09:36
Ein paartausend Bestellungen am Tag ist nicht ohne. Da muss wirklich jeder Dienstleister mit dem man zusammenarbeitet 100%ig funktionieren, sonst wird das ein Chaos.

Klaus
22.06.2012 14:25
Was ich genial finde ist, dass es selbst für diese Größenordnung schon standardisierte Lösungen gibt. Das ist beachtlich.

Schulz
24.06.2012 21:01
Cool. Cluster zum mieten. Danke für den Tipp!

Gerald
25.06.2012 10:12
Cache nur im Extremfall. Das liest sich wie Butter. Bei den bekannten Opensource-Systemen muss man sogar bei 1000 Besuchern im Jahr cachen damits einigermaßen rennt :)

Martin
26.06.2012 16:27
Und trotzdem guter Preis.

Claudia
28.06.2012 13:39
Kein Mensch macht sich über ein Bestcaseszenario Gedanken und wenn dann plötzlich die vielen Bestellungen kommen, sind sie auf einmal alle überfordert. Es ist immer das selbe.

Klaus
03.07.2012 12:08
@Claudia: Da gebe ich dir recht. Ich dachte mir auch immer, besser erst darüber nachzudenken, wenn es soweit ist. Aber wenn es dann mal soweit ist, hat man keine Zeit mehr zum Nachdenken, da brauchst du einen fertigen Plan.

Jürgen
14.08.2012 09:20
Das kann ich voll und ganz bestätigen Klaus.

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