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10.05.2013 - Onlineshop richtig dimensionieren

Wer plant einen Onlineshop zu betreiben, sollte sich Gedanken über die Dimensionierung seines Onlineshops machen. Wie viele Besucher muss der Server gleichzeitig bedienen können? Welche Prozesse sollten automatisiert werden, welche können manuell abgewickelt werden? Ist eine Anbindung an ein ERP-System sinnvoll oder gar notwendig? Eine Vielzahl an Fragen taucht hier auf.

Fehlt das technische Hintergrundwissen, so werden häufig Annahmen getroffen, die weit von den tatsächlichen Anforderungen abweichen. So wird nicht selten ein Serversystem für hundert gleichzeitige Besucher ausgelegt, obwohl gerade einmal mit einer Hand voll Bestellungen pro Tag gerechnet wird.

Ein grundlegendes Problem ist, dass viele angehende Onlineshopbetreiber nicht einschätzen können, wie viele Bestellungen sie erhalten werden. Die Frage des Experten, mit wie vielen Bestellungen der Shopbetreiber rechnet, wird oft mit einem „weiß ich doch nicht“ beantwortet – und so kann nicht nur nicht ideal dimensioniert werden, es fehlt auch die Grundlage für eine kaufmännische Kalkulation.

Schätzen der erwarteten Bestellzahl

Selbstverständlich kann niemand in die Zukunft blicken, niemand kann also mit Sicherheit voraussagen, welche Anzahl an Bestellungen zu erwarten ist. Schätzen lässt sich die Bestellzahl hingegen sehr wohl – unter den Gesetzen der Statistik teilweise sogar sehr genau.

Die Anzahl der Bestellungen hat im Wesentlichen mit den folgenden Faktoren zu tun:

  • Anzahl und Intensität der Marketingmaßnahmen
  • Streuverluste
  • Conversionrate im Onlineshop

Zusammenfassend und vereinfacht kann man sagen: Je mehr und intensiver Marketing betrieben wird, je mehr dabei die Zielgruppe angesprochen wird und desto weniger Kaufabbrüche es gibt, desto mehr Bestellungen werden erzeugt.

Die erhobene Anzahl der Bestellungen kann nun einerseits als Kalkulationsgrundlage verwendet werden, andererseits ist sie ein guter Indikator für die Dimensionierung der Technik. Je mehr Bestellungen erwartet werden, desto mehr Besucher wird es gegen, desto stärker muss folglich die Serveranlage ausgelegt werden. Je mehr Bestellungen zu erwarten sind, desto eher wird es wirtschaftlich Prozesse durch Automatisierung zu optimieren.

Oft begehen angehende Onlineshopbetreiber den Fehler, gleich von vornherein so viel wie möglich zu automatisieren, weil ihnen der Hausverstand sagt es wäre notwendig. Dem ist aber nicht immer so. Automatisierungen kosten einerseits Geld, auf der anderen Seite verliert man dadurch teilweise an Wendigkeit bei den Abläufen – die individuelle Flexibilität sinkt. Automatisierung ist auf jeden Fall sinnvoll – und zwar dann, wenn damit ein positiver ROI (Return on Investment) erreicht wird.

Auch das Erscheinungsbild des Onlineshops sollte den Anforderungen entsprechend konzipiert werden. Ein unterdimensioniertes Layout senkt dien Wertigkeit des Onlineshops – es wird nicht die optimale Ausbeute an Bestellungen erzeugt. Ein überdimensioniertes Layout steigert die Wertigkeit hingegen. Allerdings sollten die dadurch entstehenden Mehrkosten auf jeden Fall einen entsprechend höheren ROI erzeugen.

Es empfiehlt sich daher mit einem Experten abzusprechen, welche Serveranlage eingesetzt werden sollte, welches Design, welche Prozesse automatisiert werden sollten und in welchem Ausmaß.

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Kommentare - hinzufügen

12 Kommentar(e) gefunden:


Helmut
10.05.2013 09:52
Ein sehr guter Beitrag. Das trifft es exakt.

Dirk
10.05.2013 12:01
Ich muss zugeben: Das mit dem Schätzen der Besucherzahl habe ich nicht hinbekommen und daran wäre mein eigener Onlineshop fast gescheitert. Es ist wie beschrieben, du hast keine Möglichkeit zu kalkulieren.

Marina
11.05.2013 16:22
Ich konnte das auch nicht abschätzen, habe mir aber gottseidank gleich einen Profi an Board genommen, der mit bestens beraten hat.

Thomas
12.05.2013 19:57
Um die Dimensionierung der Server muss sich der Provider kümmern, ich zahl ja auch dafür. Was soll mich das angehen? Also wirklich…

Gerhard
13.05.2013 09:26
@Thomas: Um die Dimensionierung muss sich der Seitenbetreiber bzw. der Webshopbetreiber kümmern. Woher soll denn der Hostinganbieter wissen, ob du einen kleinen Onlineshop mit 1 Bestellung pro Tag betreiben willst oder in der Größenordnung wie Amazon mit hunderten Bestellungen pro Sekunde? Da muss schon eine ganz andere Technik dahinter stehen.

Bernd
15.05.2013 17:32
Ich muss Gerhard zustimmen. Für ein 10 Euro-pro-Monat-Billig-Hosting-Angebot kannst du nicht erwarten, dass du tausende Bestellungen am Tag abgewickelt bekommst. Für einen kleinen Internetshop kann es jedoch durchaus reichen.

Wolfgang
19.05.2013 13:56
Ja, die Größenordnung festlegen ist ein Hund :) Völlig unmöglich ohne einen erfahrenen Spezialisten.

Hannes
21.05.2013 09:19
Also da gibt es keine Zweifel: Irgendjemand muss dimensionieren. Entweder macht man das selber, weil man selber alles besser kann oder man vertraut einem Profi, der das seit vielen Jahren macht.

Sascha
23.05.2013 11:50
Ich rate zum Profi: Beratung zur Dimensionierung ist ein Aufwand von vielleicht ein paar Stunden (wenn überhaupt), spart auf Dauer aber eine Menge Geld oder es werden dadurch mehr Bestellungen generiert, weil einfach alle Komponenten bestens miteinander korrespondieren. Wie auch immer man es dreht und wendet, auf Dauer macht sich ein Profi bezahlt.

Erwin
28.05.2013 17:30
@Sascha: Wobei man auch hier wieder richtig dimensionieren sollte: Für einen Onlineshop, den man als Hobby betreibt und gerade mal 5 Bestellungen in der Woche erwartet, sind ein paarhundert Euro Beratungshonorar schon eine Menge Geld ;)

Gerhard
01.06.2013 20:36
@Erwin: Wer einen Onlineshop als Hobby betreibt wird nicht unbedingt auf die Einkünfte und dadurch auch nicht auf die Wirtschaftlichkeit angewiesen sein. Wir sollten schon davon ausgehen, dass das Motiv den Onlineshop zu betreiben kein anderes ist, als etwas zu verdienen. Sei das ein Zubrot oder ein Hauptverdienst.

Jürgen
06.06.2013 17:58
Ich schließe mich Sascha an. Der Experte zahlt sich gerade für solche Fragen noch und nöcher aus. So viel kann der gar nicht kosten als dass es sich nicht rechnet.

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