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14.11.2014 - Paypal übernimmt Retourenkosten in der Schweiz

Ab sofort übernimmt Paypal die Kosten für rückgesendete Waren an alle Internethändler aus der Schweiz, falls diese die Rücksendungskosten nicht übernehmen sollten. Übernommen werden hierbei Kosten bis zu 32 Franken.

Paypal verspricht sich dadurch die Attraktivität seines Onlinezahlungsservices bei Käufern zu steigern, andererseits die Einbindung von Paypal als Zahlungsmittel bei den Onlineshopbetreibern zu fördern.

E-Commerce-Experte Shopsult betrachtet dies als eine gelungene Marketinmaßnahme von Paypal: „Der Onlinepaymentservice Paypal konnte sich in Ländern wie Österreich oder Deutschland nicht nur deshalb so dominant am Markt etablieren, weil die Zahlung damit rasch und einfach möglich ist, sondern auch darum, weil es bei der Einführung von Paypal in den Märkten keine vergleichbaren Alternativen gab. In der Schweiz gibt es aber mit Yellowpay von Postfinance bereits seit fast eineinhalb Jahrzehnten eine wirklich gelungene und sichere Paymentlösung für das Internet, die aufgrund ihrer Attraktivität selbst für einen am globalen Markt etablierten Paymentanbieter wie Paypal eine nicht zu unterschätzende Hürde darstellt.“

In der Tat gelang es der Schweiz, den Bürgern von Anfang an eine Onlinepaymentmöglichkeit anzubieten, welche auf der altbekannten PostFinance Card basierte. Die Akzeptanz für das Onlinepayment war damit von Anfang an gesichert. Paypal wurde aufgrund der zu einfachen Möglichkeit von Rückbuchungen, sogenannten „Chargebacks“ von Schweizer Händlern oft abgelehnt. E-Commerce-Experten sehen durch die Übernahme der Rücksendekosten nun aber die Möglichkeit für eine Kehrtwende in der Einstellung von Schweizer Onlinehändlern. „Wer als Einkäufer von der kostenlosen Rücksendung beim Kauf in einem Onlineshop Gebrauch machen möchte, muss zunächst mit der Zahlungsart Paypal bezahlen“, so Shopsult. „Aber nicht nur Onlinekäufer werden sich bevorzugt nach Onlineshops umsehen, die Paypal anbieten – Onlineshopbetreiber werden sich darum bemühen, Paypal als zusätzliche Zahlungsmöglichkeit in ihren Onlineshops anzubieten, um mit kostenloser Rücksendung als zusätzliches Verkaufsargument werben zu können.“

Dass Paypal kostenlose Retouren auch im EU-Raum, und damit in Österreich oder Deutschland, einführen könnte, ist zwar momentan noch unwahrscheinlich, aber nicht gänzlich auszuschließen. „Die Schweiz eignet sich für Paypal ideal als Pilotprojekt für eine so gewagte Marketingmaßnahme wie diese. Nach einigen Monaten oder nach einem Jahr wird Paypal ausreichend Kennzahlen gesammelt haben, um eine konkrete Auswertung treffen zu können, ob sich die Übernahme von Rücksendekosten auch in anderen Ländern lohnen könnte“, so der Experte.

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19 Kommentar(e) gefunden:


Marie
14.11.2014 09:14
Ich dachte, die Rücksendekosten müssen doch sowieso vom Händler getragen werden!?

Jürgen
14.11.2014 09:43
Das war mal. Seit einiger Zeit muss sie der Käufer selber zahlen.

Wolfgang
15.11.2014 16:04
Ich fand das sowieso merkwürdig, dass vom Händler verlangt wurde, dass er die Rücksendekosten bezahlen muss. Da fällt einerseits der Versand zum Kunden an und dann auch noch zurück. Aufwand für Verpackung, evtl. noch Kaufberatung muss auch alles gerechnet werden. Irgendwo muss es der Händler dann ja auch reinrechnen.

Martin
16.11.2014 11:17
@Wolfgang: Und da tut man sich umso leichter, umso größer man ist. Mit der Verabschiedung, dass die Rücksendekosten der Käufer tragen muss, kommt man also vor allem kleineren Onlineshopbetreibern entgegen.

Gerhard
17.11.2014 08:24
Die Schweiz ist nicht bei der EU. Es gab dort nie die Regelung, dass die Rücksendekosten durch den Käufer getragen werden müssen.

Manfred
17.11.2014 15:49
Ich denke, dass genau das auch der Grund sein wird, warum die Marketingkampagne von Paypal jetzt absolut gut ankommen wird in CH. Die Leute kannten das noch nicht und sehen, dass ihnen jetzt etwas geschenkt wird. Würde Paypal das jetzt bei uns machen, würden alle denken: Was soll das, das war doch sowieso immer kostenlos. Frechheit, dass es jetzt nur mehr geht, wenn man mit Paypal zahlt ;)

Gerhard
18.11.2014 14:33
Ja, es ist durchaus möglich, dass sich einige Unwissende dadurch erpresst fühlen würden, sogar von Paypal, obwohl damit ja gar nichts am Hut hat.

Thomas
19.11.2014 16:13
Ich bin überzeugt: In ein paar Jahren weiß jeder, dass man die Retourkosten als Käufer selber zahlen muss. Dann nimmt man ein Angebot wie das von Paypal sicher wieder gerne in Anspruch.

Mathias
22.11.2014 02:20
Hehe. Zur richtigen Zeit die richtige Marketingmaßnahme :)

Lukas
23.11.2014 21:08
Trotzdem frag ich mich ob sich das lohnt. Ihr erinnert euch an die Geschichte mit Zalando? Die Kunden bestellten sich die Schuhe und Kleider nicht nur in der Größe, von der man annahm, dass sie passen, sondern gleich noch eine Größe drüber und eine drunter. Den Rest sendete man einfach versandkostenfrei zurück. Die Kosten blieben bei Zalando hängen und die hatten ums bittere Überleben zu kämpfen. Ich glaube, dass sich das in der Schweiz ähnlich verhalten wird.

Gerhard
24.11.2014 09:04
@Lukas: Ich gebe dir recht, sofern Paypal jede Rücksendung übernimmt, was ich aber nicht glaube. Die Problematik von Zalando war u.a. Grund dafür, warum man die gesetzlich geregelte Rücksendekostenübernahme überhaupt wieder verwarf. Ich bin überzeugt, dass bestimmte Richtlinien zu erfüllen sind, um Ware kostenlos zurücksenden zu dürfen oder Konfektionsware ist einfach davon ausgeschlossen.

Paul
24.11.2014 19:32
Ich sehe es genauso. Oder Paypal macht das nur mal vorübergehend und nimmt den damit verbundenen Verlust in Kauf. Mehrwert für Paypal ist dabei immer noch, dass die wieder mal im positiven Sinne auf sich aufmerksam machten und vor allem den Weg zur Verwendung in der Schweiz gefunden haben. Hat sich der Schweizer erstmal an Paypal gewöhnt und jeder hat ein Paypal-Konto, wird es auch verwendet werden. In jedem Fall wird sich das für Paypal lohnen.

Klaus
25.11.2014 12:29
Man darf nicht vergessen, was Paypal je Transaktion verdient. Milchmädchenrechnung: Wenn von 30 Bestellungen a 100 Euro eine Rücksendung in Höhe von 10 Euro zu Stande kommt, dann macht Paypal bei einem Disagio von 3% einen Umsatz von 90 Euro. Nach Abzug der 10 Euro für die Rücksendekosten sind es immer noch 80 Euro, also kaum weniger. Also so viel investiert Paypal da meiner Meinung nach nicht. Die Werbewirkung ist aber gewaltig.

Thomas
26.11.2014 09:14
@Klaus: Deine Rechnung stimmt nicht: Die Schweizer haben Franken, keinen Euro ;)

Margit
28.11.2014 07:14
Und damit sind wir auch schon wieder bei der Frage, ob das auch im EU-Raum kommen wird. Ich denke schon.

Thomas
02.12.2014 06:27
Ich sehe es auch so, dass das in der Schweiz als Pilotphase gemacht wird, um es dann auch EU-weit anzubieten.

Robert
08.12.2014 21:45
Sofern da nicht ein anderer Zahlungsanbieter zuvor kommt. Im Grunde kann das ja jeder anbieten.

Hannes
20.12.2014 11:26
Andere Paymentanbieter können sich das aber u.U. nicht so einfach leisten. Paypal ist eigentlich der teuerste von allen. Andere Anbieter müssten erstmal ihre Gebühren erhöhen. Da hat Paypal sicher die besten Karten.

Martin
12.01.2015 13:26
Letztendlich werden die Käufer die Rücksendekosten sowieso wieder selber zahlen, wenn auch über den Umweg mit überteuerten Paymentabgaben :)

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