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28.11.2014 - Paypal bietet neues Zahlungsmodell

Jetzt bestellen und erst in 14 Tagen bezahlen. Was für den Onlinekäufer nach einem verlockenden Angebot klingt, verursacht bei Onlinehändlern nicht selten ein leichtes Ziehen in der Magengegend - denn bisher mussten diese die Kosten für ein späteres Zahlungsziel selbst tragen.

Paypal will nun jedoch ein Zahlungsmodell bieten, das Käufer und Verkäufer gleichermaßen Vorteile verschafft. Der Käufer zahlt erst 14 Tage verzögert, der Händler erhält seine Bezahlung jedoch umgehend im Zuge seiner Bestellung.

Paypal hatte seinen neuen Dienst bereits im vergangenen Jahr als Pilotprojekt in England getestet. Seit Anfang des Jahres lief auch ein Versuch einer selektiven Gruppe in den USA. Paypal will seinen neuen Service nun global einführen und diesen 157 Millionen Kunden aus derzeit 203 Ländern zur Verfügung stellen.

E-Commerce-Experte Irmler IT-Solutions sieht darin einerseits eine deutliche Steigerung von Attraktivität und Akzeptanz der ohnehin bereits unter Konsumenten beliebten Bezahlungsart. „Paypal ist bereits die Bezahlungsart, mit der es für Käufer am einfachsten ist zu bezahlen. Man muss nur sein Passwort kennen und schon kann man von jedem Punkt der Welt aus eine Transaktion durchführen. Dass Paypal dem Käufer nun mit einer verzögerten Abbuchung von seinem Konto entgegen kommt, wird zwangsläufig dazu führen, dass diese Bezahlungsart zu einem Muss für alle Internethändler wird, die den Verkauf an Konsumenten anstreben.“

Der Experte sieht zudem aber auch eine beträchtliche allgemeine Förderung des Internethandels. „Wenn ich in einem Geschäftslokal einkaufe, bezahle ich sofort. Bezahle ich online, wird das Geld erst 14 Tage verzögert abgebucht. Für den Konsumenten wird es dadurch deutlich attraktiver in einem Onlineshop einzukaufen als in einem Laden.“

Der E-Commerce-Spezialist sieht hier auch ganz besonders großes Potenzial für kleinere und mittlere Onlineshops. „Der kleine Händler um die Ecke hat damit nun sogar einen erheblichen Vorteil gegenüber den ganz großen Handelsketten. Er kann seinen Kunden einen Zahlungsaufschub einräumen, der für ihn keinerlei Kosten verursacht. Wir können uns darauf einstellen, dass auch die Zahl der Onlineshops in den kommenden Jahren rapide wachsen wird.“

Bisher spielten die in einem Onlineshop angebotenen Bezahlungsarten erst beim Absenden der Bestellung im Bestellformular eine Rolle. Durch die attraktiven Zusatztleistungen, so wie Paypal diese nun anbietet, wird es nun aber zunehmend wichtiger, den Konsumenten bereits beim Betreten des Onlineshops darüber zu informieren, welche Zahlungsarten akzeptiert werden. Dies wird sogar eine entscheidende Rolle spielen, ob der Seitenbesucher im Onlineshop verweilt oder ihn gleich wieder verlässt.

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15 Kommentar(e) gefunden:


Manuel
28.11.2014 09:03
Find ich super, das wird den Internethandel ankurbeln.

Thomas
28.11.2014 09:52
Super Artikel wieder mal, vielen Dank! Worauf ich schon mal gespannt bin: wie werden die anderen Zahlungsprovider reagieren?

Michael
30.11.2014 17:21
Ich glaube, dass die anderen Anbieter nicht die Luft haben, um dem entgegen zu wirken. Paypal hat den Vorteil, dass man damit am einfachsten bezahlen kann. Es ist aber die teuerste Bezahlungsform von allem was es gibt.

Gerhard
01.12.2014 08:04
@Michael: Ich bin deiner Meinung, bis auf die Tatsache, dass Micropayment im mobilen Bereich noch ganz erheblich teurer ist.

Anna
01.12.2014 14:27
Was ist denn Micropayment!?

Klaus
02.12.2014 14:25
Micropayment ist generell teuer, egal ob mobil oder nicht. @Anna: Das ist die Bezahlung von Kleinbeträgen. Da kassieren die Paymentprovider bis zu 50% und mehr. Da ist Paypal mit seiner Abgabe von 3% je eh noch billig.

Gerhard
03.12.2014 17:21
@Klaus: Micropayment ist generell teuer, richtig. Aber im mobilen Bereich ist es noch um einiges teurer.

Christian
04.12.2014 08:13
Was man auch nicht vergessen darf: 2015 soll ein Gesetz kommen, wo die Abgaben von Kreditkartenzahlung unter 1% liegen sollen. Wenn das auch für Paypal gelten wird, wird sich Paypal schwer tun, seine Zahlungsverzögerung aufrecht erhalten. Wenn nicht, wird man sich als Kreditkarteninstitut etwas einfallen lassen müssen, um die Attraktivität nicht zu verlieren.

Jürgen
06.12.2014 15:26
Wahnsinn. Das klingt fast unglaublich. Die Kreditkarte unter Bewährungsprobe gegen Paypal.

Hannes
09.12.2014 10:36
Also wenn das Gesetz kommen sollte, dann müsste es quer durch alle Bezahlungsarten durchgehen, das würde auch Paypal einschließen. Immerhin wäre es unsinnig, die Kreditkarte zu bestrafen und Paypal freie Hand zu lassen.

Michael
10.12.2014 08:10
Ja, aber selbst wenn es nur für die Kreditkarte gelten würde, müsste Paypal den Preis senken, da der Preisunterschied sonst zu groß wird. 3% zu 1% ist schon ein Unterschied, wenn man das auf den Jahresumsatz rechnet.

Gerhard
14.12.2014 20:39
Ich glaube, Paypal bereitet sich mit dieser Aktion jetzt schon auf die bevorstehende Preissenkung vor. Vielleicht kann Paypal damit dann aber auch argumentieren, dass eine Zusatzleistung geboten wird, die ein zusätzliches Disagio rechtfertigt.

Thomas
16.12.2014 19:32
Ja, das ist gut möglich :)

Wolfgang
21.12.2014 20:09
Daran habe ich ja noch gar nicht gedacht. Paypal muss irgendeinen Mehrwert gegenüber der Kreditkarte oder anderen Bezahlungsarten bieten, um den Preis zu rechtfertigen. Wenn dann die Kreditkarte auf unter 1% sinken muss (das könnten ja auch nur 0,5% sein), dann würde die Attraktivität von Paypal völlig vernichtet sein. Durch die Aufwertung mit einer Abbuchungsverzögerung wird man mehr Abgaben in Kauf nehmen.

Thomas
30.12.2014 20:17
Eines muss man Paypal lassen: Die können rechnen… ;)

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