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15.03.2008 - Individualprogrammierung eines Onlineshops

Shopsoftware gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Vom primitiven Baukastentool bis hin zu professionellen Lösungen, die flexibel parametrisiert und adaptiert werden können.

Eine völlige Neuentwicklung ist gewöhnlich mit sehr hohen Kosten verbunden. Aber auch in sehr speziellen Fällen muss das Rad nicht zwingenderweise neu erfunden werden. Sehr flexibel programmierte Systeme bieten darüber hinaus oft auch die Möglichkeit für den Einsatz als Middleware. Hierbei wird ein stabiler, erprobter Kernel als Basis eingesetzt, welche die Grundfunktionalitäten enthält. Die Individualprogrammierung wird auf Basis darauf vorgenommen. Der Shopbetreiber erhält damit eine individuelle Lösung, welche nicht nur deutlich rascher verfügbar ist, sondern auch entsprechend kostengünstiger ist. Trade-System ist beispielsweise eine empfehlenswerte Shopsoftware, die auch als Middleware eingesetzt werden kann.


Wie nun als Shopbetreiber am besten vorgehen?

Zunächst sollte man sich als Shopbetreiber die Frage stellen, was wirklich im Vordergrund steht: Preis oder Individualität.

Selbstverständlich sind beide Faktoren relevant, keine Frage. Dennoch: Eine der beiden muss in den Vordergrund gestellt werden, da jeweils eine andere Vorgehensweise zur Angebotseinholung für den Shopbetreiber erforderlich ist. Es ergeben sich 2 Varianten:


Variante A

Steht die Individualität nämlich im Vordergrund, fertigen Sie ein Lastenheft mit allen Features und Abläufen an, welche bei der Umsetzung Ihres Onlineshops berücksichtigt werden sollen. Der Shopprogrammierer kann nun alle gewünschten Punkte in seiner Kostenkalkulation berücksichtigen, muss gewöhnlich jedoch viele tiefgreifende Änderungen in seiner Lösung berücksichtigen, da Sie ihm bei dieser Variante ein Konzept nachezu kompromisslos vorgeben. In Summe wird es immer noch wesentlich günstiger als eine vollständige Neuentwicklung sein, aber gewöhnlich doch deutlich höher als bei folgender Variante:


Variante B

Steht nämlich der Preis im Vordergrund, ist eine andere Vorgehensweise empfehlenswert:

Sprechen Sie mit dem Shophersteller und erklären Sie ihm was Sie sich vorstellen und sagen Sie ihm aber, dass Sie darauf bedacht sind, nach Möglichkeit mit bereits fertigen Modulen zu arbeiten, die nur nach seinen Anforderungen anzupassen sind. Bei großen Shoplösungen mit hunderten oder gar tausenden von Modulen wird es für die gängigsten Zwecke meist bereits fertige Module geben, die nach Ihren Wünschen angepasst werden können. Der Shopprogrammierer kann daraufhin ein modulares Pflichtenheft und Angebot für Sie anfertigen, das alle gewünschten Features enthält und dessen Preis deutlich niedriger sein wird als bei der ersten Variante. Darüber hinaus kann er Sie auch besser darauf hinweisen, welche Punkte höhere Kosten verursachen. Auf diese Weise können Sie beispielsweise auf diverse Features in der Startphase verzichten, die nicht zwingenderweise erforderlich sind. Sprechen Sie mit dem Shopprogrammierer jedoch darüber ob eine Integration zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist.
Der Shopbetreiber fertigt in diesem Fall ein Pflichtenheft anhand der ihm mündlich übermittelten Eckdaten an.


Zahlen und Fakten

Für KMU´s liegt das Budget für einen Onlineshop erfahrungsgemäß zwischen ein paarhundert Euro bis etwa 10.000 Euro. Selbstverständlich gibt es Ausnahmen und wir sprechen hier auch von klassischen Onlineshops, nicht von Shopplattformen o.ä. In der genannten Preisklasse ist Variante B empfehlenswert. Variante A wird für Shopbetreiber erst ab Budgets von 20.000 Euro und mehr interessant, sofern es keine Rolle spielt ob das Endprodukt letztendlich ein paartausend Euro mehr oder weniger kosten darf. Für jeden steht eben das im Vordergrund, das für seine Zwecke eine größere Rolle spielt: Preis oder Indiviualität.

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Kommentare

3 Kommentar(e) gefunden:


Attila
16.03.2008 08:24
Wow, ich bin beeindruckt - Respekt! So hatte ich das ja noch nie betrachtet. Aber ich kann dem aus Erfahrung nur voll und ganz zustimmen. Lastenheft wenn die Umsetzung im Vordergrund steht, Pflichtenheft wenn der Preis im Vordergrund steht. Genauso ist es. PS: Weiterhin viel Erfolg mit eurem Blog. Ihr schreibt wirklich beeindruckende Artikeln!

Golem
16.03.2008 12:58
Ja, kann dem auch nur zustimmen. @Attila: Ich dachte immer Lastenheft und Pflichtenheft sei das selbe!?

Attila
16.03.2008 14:47
@Golem: Jain. Im Grunde ist der Inhalt der selbe. Aber es gibt trotzdem einen gravierenden Unterschied: Lastenheft: Wird vom Auftraggeber erstellt. Pflichtenheft: Wird vom Auftragnehmer erstellt. Wie hier im Artikel beschrieben: Beim Lastenheft hat der Auftraggeber mehr Freiheiten, natürlich auf Kosten des Preises. Und beim Pflichtenheft gibt der Auftragnehmer das Grunkonzept vor und der Auftraggeber verfeinert. Was mich aber wirklich beeindruckt, dass es auch einen Unterschied gibt, was im Vordergrund steht, eben niedriger Preis oder Flexibilität wie hier im Artikel beschrieben - wirklich genial.
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