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25.03.2011 - Sichtbare Besucherzähler für Onlineshops wieder in Mode

Ein sichtbarer Counter im Onlineshop? Da fühlt man sich doch gleich 15 Jahre in die Vergangenheit zurückversetzt, oder?

Sichtbare Besucherzähler waren Ende der 90er Jahre in Mode. Danach sind sie nach und nach von den Webseiten verschwunden und wurden schließlich auf gewerblichen Internetseiten sogar verpönt. Doch nun, in der zweiten Dekade unseres Jahrhunderts, kommen wir zur Erkenntnis, dass der Einsatz eines sichtbaren Zählers doch von Vorteil sein kann. Warum?

Holen wir ein wenig aus:
Ende der 90er Jahre wurden Internetseiten vorwiegend durch statische HTML-Seiten entwickelt. Bei rein statischem HTML ist es nicht möglich, Informationen über den Server - also praktisch zwischen den Webseiten - auszutauschen. Somit kann damit auch kein Zähler realisiert werden, welcher die Anzahl der Seitenbesucher zählt und am Server abspeichert.

CGI (Common Gateway Interface) gab es allerdings schon zu dieser Zeit. Darunter versteht man die Möglichkeit, die statischen HTML-Seiten serverseitig aufzubereiten - eine Schnittstelle zwischen serverseitigen Daten und dem Internetbrowser. Dabei ist es möglich, serverseitige Informationen in die Website einfließen zu lassen: Das Datum und die Uhrzeit des Servers, Datei-Inhalte, Daten aus Datenbanken, und vieles mehr.
Zu dieser Zeit war es Laien bereits möglich, HTML-Seiten zu erstellen, denn es gab bereits HTML-Editoren, welche wie ein Textverarbeitungsprogramm zu bedienen waren. Jeder Hauptschüler war daher bereits in der Lage kleinere Webseiten zu erstellen.

Was ohne Programmierkenntnisse nicht möglich war, war die Entwicklung von CGI´s. CGI ist selbst keine Programmiersprache, sondern eine Schnittstelle, die von beliebigen Programmiersprachen bedient werden kann. So wurde CGI von Programmierern anfangs häufig mit C und Perl programmiert. (Zum Vergleich: Heute arbeitet man hier meist mit PHP oder JSP).
Da die meisten Webseitenersteller über keine Programmierkenntnisse verfügten, galt es als etwas besonderes, CGI´s auf seinen Internetseiten einzubinden. Damit demonstrierten Webseitenbetreiber, dass mehr dahinter steckt als das Werk eines Schülers. Da ein Besucherzähler CGI erfordert, jedoch sehr einfach und daher auch kostengünstig zu programmieren ist, war der Besucherzähler zu dieser Zeit das wohl am häufigsten verwendete CGI.

Die Akzeptanz des Internet stieg rapide an, durch die weiterentwickelten Ausbildungsmöglichkeiten stieg so auch die Anzahl der CGI-Programmierer an. Das Einbinden eines Zählers war plötzlich nichts besonderes mehr. Dennoch wurden Zähler nach wie vor auf Internetseiten eingebunden, um als Seitenbetreiber feststellen zu können, wieviele Besucher auf die Seiten kommen. Doch diese Technologie galt bald als obsolet, denn es wurden alternative und weitaus bessere und genauere Zugriffstatistik-Systeme entwickelt, welche gar keiner Einbindung in den Internetseiten mehr erforderten, sondern welche einfach die Logdateien des Webservers auswerteten. Ein sichtbarer Zähler war damit nicht mehr notwendig, um die Anzahl seiner Seitenbesucher feststellen zu können. Die modernen Statistiksysteme wurden zunächst jedoch nur von teureren Providern unterstützt, wodurch ein sichtbarer Zähler plötzlich Indiz dafür wurde, bei einem Billigprovider gehostet zu sein - was den Einsatz von sichtbaren Zählern im allgemeinen abwertete.

Heute erhalten Internetseitenbetreiber bei nahezu jedem Hostingprovider eine Statistik über die Seitenzugriffe - niemand würde heute mehr auf die Idee kommen, dass eine Website bei einem Billigprovider gehostet ist, nur weil sie einen sichtbarer Counter verwendet. Der sichtbare Besucherzähler ist durch die beschriebenen Umstände schlicht und einfach aus der Mode gekommen.

Heute sieht das alles ganz anders aus. Heute kann ein sichtbarer Onlinezähler dazu genutzt werden, um Besucher über den regen Besuch einer Internetseite zu informieren, um damit der Vertrauen zu stärken. Der Mensch ist ein "Rudeltier". Was viele machen, wird gerne nachgemacht. Eine Website, welche bereits durch mehr als 10.000 Besucher besucht wurde erweckt mehr Vertrauen als eine, bei der erst ein paarhundert waren - der Seitenbetreiber legt dem Seitenbesucher die Besucherzahlen damit offen, er spielt mit offenen Karten.

Sichtbare Zähler auf gewerblichen Internetseiten werden heute ganz und gar nicht mehr verpönt. Vorausgesetzt es handelt sich dabei nicht um einen Gratiszähler mit eingebundener Werbung, denn die Entwicklung eines Counters ohne Werbung ist für einen Programmierer keine nennenswerte Herausforderung, was sich auch in verhältnismäßig niedrigen Kosten wiederspiegelt. Wer hingegen einen Gratiszähler benutzt, riskiert eine Abwertung des Images. Wer einen eigenen Zähler einbindet, kann dieses durch erhöhtes Vertrauen sogar stärken.

Darüber hinaus gibt es heute auch Zähler, welche die Anzahl der aktuellen Online-Besucher zählt, oder die Anzahl von Downloads, Bestellungen usw. All das ist in der Regel ohne großen Aufwand zu realisieren und stärkt das Vertrauen der Besucher Ihrer Internetseiten oder Ihres Onlineshops ungemein.

Unser Tipp: Sprechen Sie mit Ihrem Internetprogrammierer über den Einsatz eines Sichtbaren Besucherzählers.

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Kommentare

4 Kommentar(e) gefunden:


Martin
25.03.2011 11:55
Klingt eigentlich ganz plausibel. Da wird noch so mancher umdenken müssen, denn in den Köpfen der Leute ist immer noch, dass es ein Zeichen von Schwäche ist einen sichtbaren Counter zu benützen.

Reinhard
25.03.2011 17:30
Super Blog! Ich hatte vor Jahren einen sichtbaren Zähler in meinem Shop. Mal sehen ob ich den noch irgendwo ausgraben kann. Sonst lass ich mir den schnell nochmal programmieren :)

Fred
25.03.2011 23:43
Witzig daß ich das hier lese. Ich überlege schon seit Monaten ob ich nicht einen sichtbaren Zähler anbringen soll, war mir aber nicht sicher. Nachdem ich das hier gelesen habe werd ich das wohl man probieren.

Loidy
30.03.2011 14:51
Yea. Es lebe der gute alte sichtbare Zähler!!! :)
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