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27.05.2011 - Open Source extrem teuer!

Angehende Onlineshopbetreiber stehen früher oder später vor der Wahl des, für die jeweiligen Zwecke am besten geeigneten, Onlineshopsystems. Die wohl wichtigste Eigenschaft, die ein Shopsystem mit sich bringen sollte ist unumstritten, dass die Anpassungen an die jeweiligen Anforderungen möglichst einfach und dadurch auch entsprechend kostengünstig möglich sind. Genauso sollten auch Adaptierungsarbeiten während des Betriebs in einem leistbaren Rahmen bleiben.

Angehende Onlineshopbetreiber wollen und müssen auch oft sparen. Gerne wird dabei zu Open-Source-Lösungen gegriffen, im guten Glauben, damit viel Geld zu sparen. Die Realität sieht jedoch leider ganz anders aus.

Open Source – was ist dran? Doch nicht alles gratis?

Open Source Lizenzen und Module sind grundsätzlich einmal kostenlos. Also einfach aufatmen und zugreifen? Leider nein. Die Lizenzkosten sind nämlich in aller Regel die niedrigsten Kosten eines gesamten Onlineshop-Projektes. Die Lizenz eines professionellen Webshopsystems bekommt man bereits ab nur wenigen hundert Euro. Die eigentlichen Kosten stecken in der Individualisierung und Adaptierung – und die sind bei den meisten Open Source Systemen alles andere als billig.

Individualisierungs- und Adaptierungsarbeiten

Was sind Adaptierungsarbeiten? Und benötigt man die unbedingt?

Es geht hierbei um die Anpassung an den jeweiligen Verwendungszweck. „Aber ich will doch bloß Produkte verkaufen“ werden Sie nun vielleicht denken. Natürlich wollen Sie das, das will jeder Onlineshopbetreiber. Aber wie? Wieviele Produktgruppen und Produkte planen Sie, ist eine Anbindung an eine Warenwirtschaft oder ein ERP-System notwendig bzw. sinnvoll, über welche Kanäle möchten Sie an Ihre potentiellen Kunden gelangen, ist evtl. der Einsatz von Gutscheincodes sinnvoll? Ist ein Rabattmodell erforderlich, wenn ja welches? Gibt es unterschiedliche Kundengruppen, wenn ja wie sind die beschaffen? Diese Liste könnte man ewig weiterführen.
Um alle Anforderungen zu erfüllen, müssen die einzelnen Module eingerichtet und an den jeweiligen Verwendungszweck angepasst werden. Nicht selten sind auch Individualprogrammierungen erforderlich.

Selbstverständlich gibt es nun für die einzelnen, immer wieder von Shopbetreibern benötigten, Funktionalitäten bereits fertige Module – bei Open Source Systemen wie auch bei kommerziellen Systemen. Das Problem ist jedoch die Wechselwirkung zwischen den Modulen und bereits getätigten Anpassungen. Wie bei Medikamenten ist nicht jedes Modul mit jedem kompatibel. Mit einer bloßen Installation eines Modules ist es daher gewöhnlich noch nicht getan, es gibt Abhängigkeiten zu anderen Modulen und diese müssen ggf. durch Eingriff eines Programmierers gelöst werden damit das installierte Modul auch so funktioniert wie es soll.

In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass ein kleines Modul, beispielsweise eine Bildergalerie oder ein Glossar, das aufgrund von Open Source eigentlich kostenlos ist, nur unter dem Aufwand zahlreicher Arbeitsstunden von einem Programmierer eingerichtet werden kann. Diese Kosten sollte man unbedingt mitberücksichtigen. Ein vergleichbares Modul eines kommerziellen Shopsystems kostet nämlich samt Installation meist einen Bruchteil davon.
Und ohne zu übertreiben: Häufig hatten wir auch schon erlebt, dass eine !Neuentwicklung! eines Modules in einem kommerziellen System um die Hälfte billiger gekommen wäre als die Installation eines kostenlosen fertigen Open-Source-Modules in ein Open-Source System.

Kommerzielle Systeme sind also billiger?

Ja, was die Gesamtlösung betrifft (und nur darum darf es doch eigentlich gehen) ist das in den meisten Fällen tatsächlich der Fall.

Doch wie kommt das?

Holen wir ein wenig aus:
Grundsätzlich darf jeder bei Open-Source Projekten mitentwickeln, so auch Anfänger. Die Quellcodes von Open-Source-Scripts sehen daher häufig auch dementsprechend aus. Neben vielen Programmierfehlern, die erst nach und nach ausgebessert werden gibt es eine ganze Reihe an Sicherheitslücken, die sich durch die fehlenden Kenntnisse eines Anfängers einfach nicht vermeiden lassen.
Genauso verhält es sich mit der Struktur des Quellcodes. Individuelle Erweiterungen, Adaptierungen oder Anpassungen werden dadurch oft extrem teuer.

Da der Quellcode offen ist – damit auch für Hacker – ist der Einsatz von Open-Source Systemen zudem als richtig gefährlich einzustufen. Was bei privaten Webseiten kein Problem ist, kann bei einem gewerblichen Onlineshop, der ständig verkaufen soll und möglichst keine Downtimes verzeichnen soll, zum Super-GAU werden. Hacker können Sicherheitslücken aufgrund des offenen Quellcodes mühelos feststellen. Nicht nur das – über Suchmaschinen lassen sich mühelos Scripts mit derselben Version aufspüren, sodass mit Hilfe eines kleinen Programmes oft hunderte Scripts gleichzeitig gehackt werden.

Eine weitere Problematik ist, dass es für Open-Source Scripts keine verantwortliche Instanz gibt. Liegt ein Programmfehler vor, hat man kein Recht auf kostenlose Behebung, sondern muss dazu auf seine eigenen Kosten einen Programmierer beauftragen.

Trotz der zahlreichen Nachteile werden Open-Source-Systeme von vielen Agenturen empfohlen. Aber warum? Ganz einfach: Die Eigenentwicklung eines konkurrenzfähigen Onlineshopsystems würde der betreffenden Agentur ein Vermögen kosten, der Wiederverkauf von kommerziellen Systemen bringt bei weitem nicht so viel Geld ein wie die vielen notwendigen Programmierarbeiten an Open-Source Systemen.

Irreführung durch Open-Source

Der Leidtragende ist der Onlineshopbetreiber. Ihm wird regelrecht vorgegaukelt, dass er etwas Kostenloses bekommt, was in Wirklichkeit jedoch deutlich mehr, häufig sogar ein Vielfaches dessen kostet, was die Umsetzung mit einem kommerziellen System kosten würde.

Wir raten jedem angehenden Onlineshopbetreiber daher dazu, vor der Kaufentscheidung die Gesamtlösung zu betrachten – Lizenzen, Individualisierung und Anpassungen während des Betriebs um auf den speziellen Markt der jeweiligen Branche einzugehen.

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Kommentare

7 Kommentar(e) gefunden:


Leonhard
27.05.2011 10:48
Arg. Da sieht man einmal wie man da als Laie ausgebeutet wird :(

Jürgen
27.05.2011 12:37
Ja das ist das alt bekannte Problem. Der Kunde hört kostenlos und sieht sich einen Vorteil, auch wenns dann ganz anders aussieht.

Klaus
27.05.2011 16:13
Ihr sprecht mir aus der Seele :) Super Artikel!

Michael
28.05.2011 17:36
Ich kann das ziemlich alles (leider) bestätigen. Ich hab zuerst 3 opensource-Shops ausprobieren müssen bis ich endlich draufgekommen bin, dass es mit Kauflizenzen unterm Strich deutlich billiger ist. Die Kosten für die Installation von Modulen hab ich bei jedem opensource-Anbieter als Frechheit empfunden. Für was ich früher 500 oder 600 Euro bezahlt habe, zahle ich jetzt 50 bis 60 Euro. Das ist das Zehnfache!

Thomas
28.05.2011 21:07
Ich kenne eigentlich nur die Open-Source-Seite und bin es eigentlich gewohnt ein paarhundert Euro für die Installation eines Modules zu zahlen. Offen gestanden war ich immer der Meinung, dass es mit Kaufshops noch teurer käme. Aber da kann ich mich dann wohl zu den Opfern zählen. Aber gut zu wissen, da wird man beim nächsten Shop mal von einem kommerziellen Anbieter anbieten lassen. Mein xtcommerce muss sowieso neu gemacht werden, weil der nicht mehr weiterentwickelt wird.

Jeff
30.05.2011 08:51
Ich kann diese ganzen Opensource-Webseiten sowieso nicht ausstehen. Sieht alles gleich aus. Und wenn du ein eigenes Design willst brennst dich aus.

Gerhard
01.06.2011 08:05
@Jeff: Genau darum geht es ja: Das eigene Design wäre wohl mit einem kommerziellen günstiger. Die Designentwicklung wird wahrscheinlich gleich viel kosten, aber der Aufwand für die Programmierarbeiten unterscheidet sich mit Sicherheit.
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