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12.04.2013 - Ideale Preispolitik beim Start-Up eines Onlineshops

Die Preispolitik stellt bekanntlich eine elementare Komponente im Marketing dar. Doch wie sollten die Preise beim Start-Up eines Onlineshops oder beim Einführen neuer Waren gewählt werden?

Die meisten Onlineshopbetreiber führen ihre Artikel bereits bei der Markteinführung ihres Onlineshops mit Normalpreisen - also Preise, die der Onlineshop auch weiterhin führen wird.
Auch wenn viele angehende Onlineshopbetreiber sich über Preispolitik wenig Gedanken machen oder erst gar nicht über die notwendigen Erfahrungen verfügen, um mit richtigen Preisen einen wirtschaftlichen Vorteil zu erzielen – Normalpreisführung zu Beginn ist eine durchwegs sinnvolle Strategie. Und zwar dann, wenn mit anderen Methoden, aufgrund der Zielgruppe oder der Beschaffenheit der Artikel, keine wesentlichen Vorteile erzielt werden können.

Eine weitere, häufig anzutreffende Möglichkeit ist es, bei der Webshoperöffnung vergünstigte Einstiegspreise zu verwenden - damit gilt der Preis als Lockmittel. Ziel ist es hierbei einerseits, gleich beim Start-Up einen erhöhten Umsatz zu erreichen, aber auch um bereits erste Kunden zu bekommen, welche die Produkte ausprobieren und möglichst weiterempfehlen können. Außerdem kann in vielen Fällen davon ausgegangen werden, dass sich Folgebestellungen einstellen werden.

Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass vergünstigte Einstiegspreise nicht in jedem Fall sinnvoll sind. Voraussetzung ist, dass bereits zu Beginn eine große Anzahl an Interessenten in den Onlineshop gebracht wird. Ein entsprechendes Marketingkonzept hierfür ist unabdingbar. Außerdem spielt auch die Beschaffenheit der Produkte eine wesentliche Rolle. So bringt diese Preismethode bei Verbrauchsartikel, also Artikel die verbraucht und dadurch immer wieder bestellt werden (z.B. Toilettenpapier, Zahnpaste, Cremes, usw.), deutlich mehr als bei solchen, die nur einmal bestellt werden und nie wieder. Es sei denn, der Onlineshop verfügt über zahlreiche andere Ware, die für die Zielgruppe von Interesse sein könnte.

Eine ebenso raffinierte Preisstrategie ist es, beim Start-Up oder bei der Einführung neuer Waren leicht angehobene Preise zu verwenden, die hinterher auf das Normalniveau abgesenkt werden.
Diese Strategie bietet sich vor allem dann an, wenn es sich um Produkte handelt, bei denen Blitzbestellungen eher die Seltenheit sind, Artikel über deren Erwerb länger nachgedacht und abgewogen wird, wie beispielsweise Luxusartikel. Die Idee ist, beim Start-Up Interessenten in den Onlineshop zu bringen, die für die angebotene Ware konkretes Interesse entwickeln und dadurch zu einem späteren Zeitpunkt nochmals in den Onlineshop schauen werden. Finden sie dann die Ware, für die es bereits konkretes Interesse gibt, leicht vergünstigt vor, so werden mehr zuschlagen, als wäre die Ware von Anfang an zum Normalpreis ausgeschrieben gewesen, denn die Chance auf eine Vergünstigung können viele nicht widerstehen. Wichtig hierbei: Die Vergünstigung muss klar kommuniziert werden, dem potentiellen Käufer muss vermittelt werden, dass er Geld spart. Verstärkt kann der Effekt werden, indem eine zeitliche Begrenzung oder eine Begrenzung der Stückzahlen geschaffen wird – denn damit wird der potentielle Kunde unter Druck gesetzt und muss sich kurzfristig entscheiden – für oder gegen die einmalige Chance.

Zudem bietet sich diese Strategie auch bei völlig neuartigen Artikeln an, deren Nachfrage so hoch ist, dass der Konsument einen erhöhten Preis in Kauf nimmt – denke man nur an die Hersteller von Smartphones und Tabletts – es ist dasselbe Prinzip.

Es empfiehlt sich jedoch, den anfänglichen Preis nicht einfach aus heiterem Himmel höher anzusetzen, sondern nach Möglichkeit die Wertigkeit der Produkte zu erhöhen – beispielsweise durch enthaltene Zusatzleistungen, die für den Käufer einen tatsächlichen Mehrwert bieten. Denn anderenfalls wird der Onlineshop von vornherein als überteuert abgestempelt. Bei der Vergünstigung hinterher können diese Zusatzleistungen wieder entfernt oder optional angeboten werden.

Auch bei dieser Preisstrategie sollte beachtet werden, dass bereits beim Start-Up möglichst viele Interessenten in den Onlineshop gebracht werden sollten, denn anderenfalls wird auch der positive Effekt dieser Strategie mit Sicherheit ausbleiben. Hier bietet es sich natürlich an, auf einen jahrelang erfahrenen Marketing-Experten, wie etwa Webmarketing-Services.at zurückzugreifen, welcher nicht nur für die gewünschte Besucherzahl sorgt, sondern ganz besonders auch dafür, dass die dafür notwendigen Marketingmaßnahmen finanzierbar und vor allem auch leistbar bleiben.

All die genannten Preisstrategien eignen sich übrigens nicht nur beim Start-Up eines Onlineshops, sondern auch bei der Einführung neuer Waren in den bestehenden Onlineshop.

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Kommentare - hinzufügen

16 Kommentar(e) gefunden:


Markus
12.04.2013 10:14
Es ist schon komisch: Seit Jahren berechne ich meine Preise nur danach was der Einkauf kostet und wie viel Aufschlag es am Markt verträgt. Mit der Preisgestaltung den Umsatz zu stärken ist mir wahrlich noch nicht in den Sinn gekommen…

Hannes
12.04.2013 13:32
Ist eine gute Anregung. Ich bin dazu übergegangen mehrere Artikel mitsammen anzubieten, und so dem Kunden auch einen Preisvorteil zu geben. Der Effekt ist das ich dadurch mehr verkaufe, und der Aufwand ist der gleiche ob ich einen Artikel einpacke oder mehrere (www.bootsshop.at).

Sascha
12.04.2013 14:36
@Markus: Du wirst doch wohl schon mal Sonderangebote gemacht haben oder zumindest schon mal darüber nachgedacht haben!?

Rene
12.04.2013 15:52
Genau, man kann sich heute nicht mehr nur durch den Preis unterscheiden und einen Namen machen. Guter Text!

Rainer
13.04.2013 14:24
Also für mich ist das nicht neu, dass man mit der richtigen Preisstruktur punktet. Nur wie war mir bisher nicht so recht klar. Danke für die Tipps!

Gerhard
15.04.2013 10:26
@Rainer: Die Tipps sind zwar sehr gut, aber in diesem Blog wurde nur ein kleiner Teil offenbart. Preispolitik geht noch viel weiter.

Thomas
15.04.2013 17:53
Naja das ist ja klar, dass nicht mehr genannt wurde, das würde immerhin den Rahmen dieses Blogbetrags sprengen. Es gibt Leute, die jahrelang studieren um dann richtige Preise machen zu können. Expertenrat ist daher auf jeden Fall zu empfehlen.

Markus
16.04.2013 09:24
Das sehe ich genauso Thomas. Ohne zu wissen was man da tut macht man viel eher was kaputt als wenn man es gleich richtig macht. Und die paar Beratungsstunden kosten auch nicht die Welt.

Gerhard
17.04.2013 08:20
@Markus: Idealerweise weniger als der damit erwirtschaftete Gewinn ;)

Wolfgang
17.04.2013 15:36
Das sollte m.E. Aufgabe des Experten sein, das Konzept so auszulegen, dass seine Kosten niedriger sind als der Profit, den ich aus seinen Vorschlägen heraus bekomme.

Uli
18.04.2013 12:37
Super Blogartikel! Was mir besonders gefällt ist, dass jede Behauptung gut begründet wird. Das findet man nicht alle Tage. Nur weiter so! @Wolfgang: Bin der gleichen Meinung. Das ist zweifellos ein Qualitätsmerkmal für einen guten Experten.

Franz
22.04.2013 12:03
Ich kann dem Blogbeitrag hier nur zustimmen. Bei der letzten Variante, dass der Preis vorher angehoben wird, ist es aber wirklich entscheidend wichtig, dass man die Produkte mit einem Mehrwert ausstattet, sonst schaut da keiner mehr rein in den shop.

Gerhard
23.04.2013 15:24
@Franz: Das wurde im Blog ja auch berücksichtigt. Aber ich gebe dir recht: Das ist ganz sicher sehr wichtig.

Paul
25.04.2013 12:58
Smartphones und Tablets, hehe. Nicht nur bei denen, das ist überhaupt bei allen Elektronikartikel so. Darum kaufe ich immer erst ein Jahr nach dem Erscheinen und spare kräftig :)

Thomas
29.04.2013 09:34
Das ist dein gutes Recht. Wenn du solange warten kannst… Der Mehrwert liegt hier meines erachtens dass man es sofort bekommt. Ist doch klar, dass die es teurer machen. Wenn es billiger wäre, würden die mit der Produktion nicht nachkommen.

Gerhard
22.05.2013 18:20
@Thomas: Man darf nicht vergessen, dass gerade Smartphones (weil dieses Beispiel genannt wurde) trotz der anfangs höheren Preises oft schnell ausverkauft sind. Da würde es wahrscheinlich einen noch höheren Einführungspreis verkraften, aber dann würde die Masche wahrscheinlich eher auffallen.

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