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18.10.2013 - Oracle rät von Open Source Software ab

Als Berater für das US-Militär rät Oracle dem Verteidigungsministerium strickt, den Einsatz von Open-Source-Software weitgehend zu vermeiden.

Oracle unterstützt seit Jahren eine ganze Reihe an bekannten Open-Source Projekten. Dennoch ist der Konzern davon überzeugt, dass der Einsatz von kommerzieller Software sicherer, stabiler und kostengünstiger ist.

Kommerzielle Software ist billiger als Open-Source

In seinem Dokument „The Department of Defense (DoD) and Open Source Software” zeigt Oracle auf, dass der Einsatz von kommerzieller Software erheblich kostensparender als der Einsatz von Open-Source-Software ist. Dies ist hauptsächlich dadurch begründet, dass Anpassungsarbeiten an Open-Source-Projekten mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden sind, die bei dem Vergleich der Lizenzkosten meist vernachlässigt werden.

Zudem kommt, dass es in der Welt des Open-Source kaum aeternierende Software gibt, also Software die ständig weiterentwickelt wird. Die meisten Open-Source-Produkte verschwinden nach wenigen Jahren wieder und werden durch neue Versionen oder völlig neue Software ersetzt. Gerade im Serverbereich sollte jedoch auf langlebige Software gesetzt werden. Anderenfalls muss die verwendete Software alle paar Jahre ausgewechselt werden und die bestehenden Daten müssen aufwendig migriert werden – Kosten die oft ein Vielfaches von den ursprünglichen Anschaffungskosten ausmachen. Diese aeternierenden Bedingungen erfüllen zwar auch nur wenige kommerzielle Lösungen, im Open-Source ist dies hingegen überhaupt nicht anzufinden.

Weniger Probleme mit kommerzieller Software

Kommerzielle Software lässt sich, vor allem unter höheren Lasten, besser skalieren, bietet eine höhere Datensicherheit und Ausfallsicherheit, so Oracle.

IT-Sicherheits-Experte HackAlarm24 meint dazu: Wenn man sich vor Augen hält, dass der Quellcode von Open-Source-Software für jedermann zugänglich ist, und so natürlich auch für Hacker, wird schnell klar, dass die Sicherheitsproblematik im Open-Source deutlich höher ist als vielen lieb wäre. Die meisten gehackten Scripts im World Wide Web sind beispielsweise mit Abstand der hohen Anzahl an Sicherheitslücken im Open-Source zuzuschreiben.

Höhere Stabilität ergibt sich laut Oracle bei kommerzieller Software einerseits dadurch, dass es eine deutlich höhere Testmöglichkeit gäbe, andererseits, weil diese ausschließlich durch erfahrene Experten entwickelt wird, wohingegen bei Open-Source Projekten praktisch jeder mitentwickeln kann. Zudem sorgt auch die erhöhte Sicherheit kommerzieller Produkte für einen stabileren und reibungslosen Betrieb.

Kommerzielle Systeme lassen sich, so Oracle, auch deutlich besser in bestehende Systeme migrieren, da der Anbieter dies leisten kann. Bei Open-Source hingegen muss der Kunde dies in Eigenverantwortung durchführen oder durchführen lassen, wo wir schon wieder beim Punkt „Höhere Kosten“ sind.

Niemand trägt Verantwortung bei Open-Source

Ein weiteres gravierendes Problem sieht Oracle im juristischen Bereich: Es gibt keine verantwortliche Instanz, jeder ist für den Einsatz von Open-Source-Software selbst verantwortlich, eine Lizenz mit Lizenzpflichten gibt es nicht.

Um etwaige Problembehebungen muss sich der Softwarebetreiber selbst kümmern oder er beauftragt einen Techniker dazu, was weitere Kosten verursacht. Oracle verweist hier auch auf die zahlreichen existierenden Open-Source-Systeme und Module, die miteinander kombiniert ein Wechselwirkungsproblem auslösen, wofür jedoch niemand zuständig oder verantwortlich ist. Dreht man an der einen Stelle, so verändert sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch an anderen Stellen etwas Unvorhergesehenes, dem entgegengewirkt werden muss. Individuelle Eingriffe in Open-Source-Projekten lösen so nicht selten eine Kettenreaktion an Folgen aus, welche in Eigenverantwortung wieder geglättet werden müssen und erneut Kosten verursachen.

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Kommentare

13 Kommentar(e) gefunden:


Roland
08.10.2013 10:03
Naja, die Sicherheit hat man wahrscheinlich nie, aber zumindest stimmt mal die Rechnung und die Wahrscheinlichkeit für Erfolg ist dadurch um ein paarhundert Prozent höher ;)

Markus
18.10.2013 09:01
Aus dieser Sichtweise habe ich mir das noch gar nie überlegt. Man vergleicht wirklich nur die Lizenzkosten. Eigentlich Schwachsinn, aber für mich war das immer das führende Argument.

Thomas
18.10.2013 10:47
Ich hab früher auch immer auf Open-Source gesetzt (xt-commerce), weil ich der Meinung war, das wäre ja gratis. Vor ein paar Jahren hab ich (nach mehrjährigem Betrieb) dann aber bemerkt, dass die Nebenkosten eigentlich alles andere als billig waren. Seither kommt mir kein Open-Source mehr ins Haus. Inzwischen haben sich meine Kosten um ca. 75% gesenkt. Tja, wenn ich das nur schon die Jahre davor kapiert hätte…

Robert
20.10.2013 19:48
Das ist weil die Leute nicht rechnen können. Nimm das kostenlose, kostet nix wird einem eingeredet. Dass dann hinterher die Kohle mehrfach abgeknüpft werden stört nicht, immerhin hat man ja was gratis bekommen. Leute wacht auf: OpenSource ist nix als Abzocke!

Michael
21.10.2013 08:22
Hehe :) Oh Mann, davon kann ich euch ein Liedchen singen… Nachdem ich sage und schreibe 3x einen opensource Onlineshop beauftragt habe, die alle nicht so funktionierten wie sie sollten und wirklich nicht billig waren, habe ich einen Kaufshop beauftragt. Es lief sofort alles reibungslos und was mich am meisten zum Staunen brachte: Weitere Module kosteten nur mehr einen kleinen Bruchteil von dem, verglichen was ich von opensource gewohnt war. Zwar waren die opensource Module gratis, aber die Installationskosten waren extrem, beim Kaufshop waren das dagegen Minikosten.

Gerhard
23.10.2013 10:03
Ich kenne einige, die in die Open-Source-Falle getappt sind. Ich vermute, dass die Illusion des Kostenlosen für die meisten einfach zu verlockend ist. Das dauert oft lange bis bemerkt wird, dass es alles andere als kostenlos ist.

Kurt
23.10.2013 15:59
Super Artikel! Ich kann dem aus Erfahrung zu 100 prozent zustimmen. Das ist aber noch gar nicht alles. Als Programmierer graut es mir regelrecht mit OS-Code zu arbeiten. Nicht zu Ende gedachte Strukturen, die gesamte Quellcodearchitektur ist zumeist laienhaft und stumpfsinnig, unsicher und lässt kaum Erweiterungen zu. Kein Wunder, warum die Anpassung von OS so teuer ist. Oft kann ich gar nicht meine gesamte Arbeitszeit verrechnen und trotzdem kommt eine ordentliche Summe raus. Ich habe schon oft erlebt, dass ein Kunde von OS-Lösung A zu B gewechselt ist, weil A einige Funktionen nicht erfüllte, die B hatte. Nach dem Wechsel auf B stellte sich heraus, dass B dafür ganz andere Dinge nicht kann, sodass dann bei B die fehlenden Dinge von A drangebaut werden mussten (und oft geht das gar nicht) und dann stellt sich raus, dass ein fertiges System, das alles abdeckt für wenig Geld zu kaufen gewesen wäre. Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen: Die meisten Leute können oder wollen nicht rechnen.

Gerold
25.10.2013 10:44
Vielen Dank für diesen Artikel! Bin noch Neuling im Gebiet des E-Commerce, da sind solche Artikel echt was wert für mich. Nun ist auch mir klar dass man mit einer anständigen kommerziellen Software offensichtlich auf lange Sicht besser fährt.

Fabian
27.10.2013 22:01
Das ist ja sowieso ein bekanntes Problem, dass die Menschheit nicht kalkulieren kann. Produktpreise werden aus einer Laune heraus definiert anstatt eine ordentliche Kalkulation anzustellen, die auch gewährleistet dass eine Deckung gegeben ist. Das würde wohl viele Firmenpleiten vermeiden. Sobald die Leute gratis hören oder sehen setzt sowieso der Verstand aus.

Manfred
28.10.2013 09:52
Wenn ich selbst programmieren kann, dann ist Open Source doch eine feine Sache. Die eigene Zeit kostet mir nichts. Wenn man aber die Programmierzeit zahlen müsste, ist logisch dass es teurer wird.

Roland
01.11.2013 15:10
@Manfred: Die eigene Zeit kostet nichts? Das ist einer der am häufigsten begangenen Fehler in der Kalkulation. Wenn du so kalkulierst, dass die eigene Zeit nichts kostet, wirst du niemals expandieren können, weil nicht genügend Mittel zur Verfügung stehen werden, um einen Mitarbeiter zu bezahlen, der dann deinen Job übernimmt. Es tut mir leid, aber selbst in diesem Fall ist open Source nicht geeignet. Es sei denn du machst das nur als Hobby zum Zeitvertreib. Sobald du aber einen kommerziellen Hintergedanken hast, solltest du das ganze professionell aufziehen und da kostet die eigene Zeit auf jeden Fall!

Bernhard
04.11.2013 09:07
@Roland: Und wie willst du die eigene Zeit einrechnen!?

Gerhard
06.11.2013 14:52
@Bernhard: Wir werden zwar ein wenig off topic, aber man überlegt sich einfach, was die Leistung kosten würde, wenn man sie beziehen müsste. Dann kannst du jederzeit expandieren, deine Leistung durch einen Dritten machen lassen (ausgelagert oder durch einen Mitarbeiter) und hast die Sicherheit, dass deine Rechnung aufgeht :)
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