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06.12.2013 - Drohnen für Paketlieferung vom Onlineshop zum Kunden

Innerhalb von nur 30 Minuten sollen Drohnen Bestellungen zum Kunden bringen.

Was wie aus einem Science-Fiction Roman entnommen klingt, will der Onlineshop-Riese Amazon allen Ernstes durchführen, so kündigt dies zumindest Amazon-Chef Jeff Bezons in einem Auftritt in der US-Fernsehsendung „60 Minutes“ an.
Die Forschungsabteilung von Amazon entwickelt bereits seit Jahren an einem Zustellsystem über Drohnen. Für 2015 plant der Onlinehändler die ersten Drohnen im Rahmen eines Pilotprojektes zu versenden. In spätestens vier bis fünf Jahren soll es dann möglich sein, flächendeckend über Drohnen auszuliefern. Gestartet soll das Pilotprojekt in den USA werden, wo derzeit noch mit der Bundesluftfahrtbehörde verhandelt wird. Erst wenn diese davon überzeugt ist, dass das System absolut sicher ist, wird es grünes Licht geben.

„Eines Tages werden Lieferdrohnen in der Luft ein ebenso normaler Anblick sein wie heute ein Lieferwagen auf der Straße“, so Amazon-Gründer Jeff Bezons. Mit Hilfe von GPS sollen die Drohnen ihr Ziel selbstständig finden.

Der österreichische Onlineshop-Experte shopsult vermutet dahinter eine geniale Guerillamarketing-Kampagne des Onlinehändlers. „Bestellungen mit Hilfe von Drohnen auszuliefern klingt spannend und könnte sich im Bedarfsfall tatsächlich durchsetzen. An eine flächendeckende Belieferung über Drohnen wäre heute jedoch noch nicht zu denken.“

Neben der Freigabe durch die Bundesluftfahrtbehörde sieht der Experte noch ganz andere Probleme, denen sich Amazon stellen muss:

Das Wetter

Jeder Modellflugbastler kennt das Problem. Windböen können innerhalb kürzester Zeit auftreten. Aufgrund des niedrigen Gewichtes der Drohne kann es hier bei den heutigen Modellen durchaus zu Verwehungen oder im schlimmsten Fall sogar zu Abstürzen kommen - und auch die Akkulaufzeit kann sich drastisch senken. Aber nicht nur Wind, auch Regen kann die Lieferung der Drohne negativ beeinflussen. Die beste Präventionsmaßnahme wird wohl sein, die Drohnen bei Schlechtwetter oder Schlechtwetterwahrscheinlichkeit nicht starten zu lassen. Ein entsprechendes Logistiksystem wird hier unabdingbar sein.

Die Warenannahme

Wer schon einmal Ware in einem Onlineshop bestellt hat weiß, dass er das bestellte Paket durch seine Unterschrift annehmen muss. Die Entgegennahme einer Unterschrift scheint im Falle einer Zustellung per Lieferdrohne zu unsicher, da die Drohne nur schwer feststellen kann, ob es sich auch tatsächlich um eine Unterschrift handelt. Naheliegender wäre, dass der Käufer im Zuge seiner Bestellung einen Authentifizierungscode erhält, welchen dieser bei der Übergabe in irgendeiner Form eingeben muss, sodass die Drohne das Paket frei gibt. Hier wird man gespannt auf die Lösung von Amazon warten müssen.

Die Frage der Haftpflicht

Der Onlineshop-Händler wird seine Haftpflichtversicherung aufstocken müssen, denn es ist nicht abwegig, dass eine Drohne trotz aller Sicherheitsvorkehrungen einen Unfall oder sonstigen Schaden verursacht. Dann stellt sich die Frage, ob Lieferdrohnen überhaupt standardgemäß in einer Haftpflichtversicherung Berücksichtigung finden. Hier werden Verhandlungen mit Versicherungen erfolgen müssen.Aber auch auf der Käuferseite stellen sich Fragen auf: Was ist, wenn der Käufer die Drohne unabsichtlich beschädigt, beispielsweise beim Befestigen der leeren Box?

Vandalismus

Auch wenn Ottonormalverbraucher nicht auf die Idee kommen würde, aber es werden sich mit Sicherheit Leute finden, die eine Drohne aus Spaß oder Langeweile einfach abschießen werden. Das stellt gar kein so unerhebliches Problem dar. Selbst wenn die Drohnen mit 360 Grad Kameras ausgestattet wären und jede Sekunde ein Bild auf seinen Server gestreamt wird – vermummt oder gut getarnt hat man kaum eine Chance den Täter ausfindig zu machen. Eine globale Videoüberwachung mit Hilfe aller Drohnen wäre ein Lösungsweg um einen Täter bis nach Hause verfolgen zu können. Ob das mit den Datenschutzbestimmungen in Einklang gebracht werden kann ist eine andere Frage.

Die Wirtschaftlichkeit

Zustelldienste wie etwa die Post oder DHL können Zustellungen aufgrund der großen Auftragszahlen zu Niedrigpreisen realisieren. Eine Drohne soll hingegen nur an einen einzigen Kunden zustellen, was durch Energieverbrauch, Anschaffungs- und Wartungskosten entsprechende Lieferkosten mit sich bringt. Es wäre eigentlich nur denkbar, dass der Onlineshop-Gigant mehrere Lager in Ballungszentren errichtet und so nur Kurzstrecken mit seinen Drohnen beliefert oder möglicherweise sogar größere Drohnen baut, die gleich an mehrere Kunden aus der Gegend ausliefern. Oder der Kunde nimmt Extrakosten in Kauf, wenn mit einer Drohne zugestellt wird. Sein Mehrwert liegt immerhin auf der Hand: Die Bestellung soll bereits innerhalb von 30 Minuten bei ihm sein.

E-Commerce Spezialist shopsult ist zuversichtlich, dass Amazon früher oder später alle Probleme in den Griff bekommen wird und so tatsächlich dazu in der Lage sein wird, über Drohnen auszuliefern. Der Experte betont jedoch auch: „Wann und in welchem Umfang aber nun tatsächlich über Drohnen ausgeliefert wird, spielt für den Erfolg von Amazon sicherlich keine Rolle.“ Das ist nachvollziehbar, denn nur durch die Ankündigung der Idee alleine, wird Amazon seinen Umsatz bereits beträchtlich ausbauen können.

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Kommentare

11 Kommentar(e) gefunden:


Klaus
06.12.2013 09:32
Das ist ja genial. Das will ich auch für meinen Onlineshop haben :)

Petra
06.12.2013 10:59
Ich lach mich schief ;)

Gerald
07.12.2013 10:39
Wenn das Amazon macht, wird das in ein paar Jahren jeder können. Man könnte das ja weiter spinnen. Ein Logistikunternehmen, das per Drohne Pakete vom Lieferanten abholt und an den Kunden zustellt.

Manuel
09.12.2013 09:16
Hehe. Ich sehe schon die ersten Onlineshops vor mir mit Auswahlmöglichkeit traditionelle Zustellung oder Zustellung mit Drohne ;)

Wolfgang
10.12.2013 08:48
Naja klar ist das Propaganda. Auch wenn die noch gar nichts in die Richtung geforscht hätten und die Ankündigung nur aus Marketingzwecken gemacht hätten: Dann schmieren die die Luftfahrtbehörde, dass sie nicht dürfen und niemand bemerkt, dass es Amazon eigentlich gar nicht gekonnt hätte. Gleich zwei Mal macht Amazon ganz groß Presse. Einmal bei der Ankündigung und einmal wenn sich herausstellt, dass sie es aus Sicherheitsgründen nicht dürfen.

Peter
10.12.2013 13:01
@Wolfgang: Ich glaube schon, dass die geforscht haben und das durchziehen wollen. Dass Amazon das ganze jetzt gleich für sein Marketing nutzt ist nur verständlich. Auch wenn es funktioniert kommen sie 2 mal groß in den Medien. Bei der Ankündigung und bei der Einführung.

Klaus
13.12.2013 15:00
Außerdem ist es eine gewaltige Werbewirkung, wenn man dann und wann mal eine Drohne im Flug beobachtet. Es kommt einem automatisch immer gleich Amazon in den Sinn.

Lukas
15.12.2013 17:37
Und selbst dann, wenn später alle Onlineshops mit Drohnen beliefern sollten. Man wird immer den Erfinder im Kopf haben, also Amazon. Super Sache.

Thomas
17.12.2013 07:49
Ich finde es auch aus Käufersicht einen riesigen Fortschritt. Ich bestelle zu Beginn der Mittagspause und habe noch während der Mittagspause mein Paket.

Gerhard
18.12.2013 10:49
Ob es dann wirklich so schnellt geht sei dahin gesellt. Amazon spricht von einer Zustellung innerhalb von 30 Minuten. Das bedeutet nicht, dass die gesamte Bestellabwicklung innerhalb dieser Zeit durch ist. Statt am nächsten Tag bekommt man die Bestellung dann halt ein paar Stunden später.

Martin
22.12.2013 16:26
Ich bin mir sicher, dass viele auch nur deshalb bestellen werden, um mal eine Lieferdrohne aus der Nähe zu sehen. Also marketingtechnisch ist das ganze sicher nicht schlecht.
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