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11.10.2008 - Das Märchen vom unlimited Traffic

Bei der Auswahl des Webspace-Anbieters für seinen Onlineshop oder seine Website, stößt man häufig auf Provider, welche unglaublich hohe Traffickontingente, bis hin zu unlimited Traffic, also unbegrenzten Datentransfer, anbieten. Andere Anbieter bieten hingegen Webspacepakete mit verhältnismäßig niedrig limitierten Traffickontingenten und Aufpreisen für Mehrtraffic an. Warum diese Unterschiede? Wir möchten mit diesem Artikel Licht in die Sache bringen:

Traffic ist doch Traffic - oder etwa nicht?

Diese Frage lässt sich mit einem klaren nein beantworten, Traffic ist nicht gleich Traffic. Als Traffic bezeichnet man die Menge der Daten, welche über das Netzwerk übertragen werden. Genau genommen zahlt man nicht für die übertragenen Daten, sondern für die Infrastruktur zur Datenübertragung. Und diese wird durch die Menge der übertragenen Daten abgerechnet. Wie eine Autobahnmaut für den Straßenverkehr ist Traffic die Maut für den Datenverkehr im Internet.

Je mehr Daten über die Internetanbindung(en) eines Providers gleichzeitig übertragen werden können, desto teurer ist die Infrastruktur im Hintergrund und desto teurer wird logischerweise auch der Traffic, den der Provider an seine Kunden verrechnet. Der Kunde hat jedoch den deutlichen Mehrwert, dass seine Daten schneller vom und zum Server übertragen werden können. Für eine Website oder einen Onlineshop bedeutet dies nun, dass diese schneller von Internetbesuchern geladen werden können. Für einen Onlineshop ist hohe Geschwindigkeit ein Muss!

Ist Traffic kostenlos?

Nein. Auch wenn Dumpinganbieter durch das Anbieten von unlimited Traffic oder überhöhten Traffickontingenten den Eindruck erwecken - Traffic kostet dem Provider Geld. Er muss diesen bei seinen Carriers, das sind die Provider der Provider, erwerben. Den Begriff unlimited Traffic gibt es bei Carriers nicht, der Provider muss den durch seine Kunden verursachten Traffic bezahlen.

Unlimited Traffic gibt es nicht!

Unlimited Traffic ist ein Mythos. Traffic kann nicht unbegrenzt sein, nämlich deshalb nicht, weil dieser durch die Bandbreite der Internetanbindung oder durch die max. Bandbreite des eingesetzten Switch, begrenzt ist. Abgesehen davon kann kein Provider unbegrenzten Traffic leisten, wenn er bei seinem Carrier dafür bezahlen muss. Er kann unlimited Traffic folglich anbieten, aber nicht leisten.

Überhöhte Traffickontingente bzw. unlimited Traffic kann nicht geleistet werden

Je niedriger die Bandbreite der Internetanbindung eines Providers ist, desto mehr Traffic kann er kostenlos in seinen Paketen mitanbieten, da er davon ausgehen kann, dass der angebotene Traffic aufgrund der beschränkten Bandbreite gar nicht genutzt werden kann.

Beispiel:
Ein Hostinganbieter betreibt einen Server auf einer 2MBit-Leitung. Auf dem Server sind 100 Kunden untergebracht, welche jeweils unlimited Traffic nutzen. Über die Leitung könnten bei gleichmäßiger Übertragung theoretisch aber nur 632GB Daten pro Monat übertragen werden, folglich stehen jedem Kunden theoretisch nur 6,32GB Traffic pro Monat zur Verfügung. Jedoch nur theoretisch, denn es gibt sogenannte "Peaks", also Leistungsspitzen - Tageszeiten, zu welchen besonders viel Traffic erzeugt wird. Nachts wird auf Webservern beispielsweise besonders wenig Traffic erzeugt. In der Praxis kann man daher ca. 60% abziehen, somit stünden in diesem Beispiel gerade einmal 2,5GB Traffic pro Monat zur Verfügung.

Unlimited, also unbegrenzt ist der Traffic in diesem Beispiel also ganz und gar nicht.

Bietet nun hingegen ein Anbieter mit einer 10GB-Anbindung, das sind 10.000 MBit/sec, ein Webspacepaket um 5 Euro / Monat an, so ist er dazu gezwungen, das Traffickontingent, also die zu übertragenden Datenmengen entsprechend zu begrenzen, da bei dieser Anbindung deutlich mehr Daten übertragen werden könnten. Würde er dies nicht machen, bestünde für ihn große Gefahr, mit seinem Webspacepaket einen großen Verlust zu verzeichnen.

Performancenachteile mit unlimited Traffic

Wird eine Internetleitung, ein Server oder ein Switch zu 100% ausgelastet, und sei es auch nur zu Stoßzeiten, so wird der Zugriff auf den Server erheblich verlangsamt. Da Hostinganbieter mit unlimited Traffic gewöhnlich davon ausgehen, dass das angebotene Traffickontingent sowieso nicht ausgenutzt werden kann, ist die Wahrscheinlichkeit für häufig überlastete Leitungen sehr hoch, denn auch wenn man selbst nicht so viel Traffic verursacht, die Leitung wird von mehreren Kunden des Providers genutzt. Kurz um: Je mehr Traffic in einem billigen Webspacepaket enthalten ist, desto eher ist auf langsamen Webspace zu schließen.

Gibt es auch einen Unterschied, was den Speicherplatz betrifft?

Und ob. Es gibt Provider, die täglich ein Backup auf externen Systemen durchführen und diese z.B. eine Woche lang aufbewahren. Andere bewahren diese nur 3 Tage auf, 1 Tag, manche sichern nur einmal wöchentlich oder machen gar kein Backup.

Das Erstellen von Backups erfordert nicht nur zusätzlichen Speicherplatz beim Provider, dies kostet auch entsprechende CPU-Zeit und lastet damit den Server aus. Das Backup wird meistens nachts durchgeführt. Es steht nur ein kleines Zeitfenster für den Provider pro Tag zur Verfügung, um Backups zu erzeugen. Je größer die zu sichernden Datenmengen, ein umso stärkeres System muss der Provider einsetzen, oder er beschränkt oder verzichtet auf das Backup.

Je öfter ein Provider Backups durchführt und je länger er diese aufbewahrt, desto teurer ist der angebotene Speicherplatz.

Es hängt aber nicht nur vom Backup ab. Auch das eingesetzte Serversystem spielt eine Rolle. Wird eine einfache IDE-Festplatte im Server betrieben, kann der Provider Webspace sehr billig anbieten, als wenn ein hochwertiges RAID-System betrieben wird, wo die Daten gleich auf mehreren Daten abgelegt werden. Fällt eine Platte aus, so laufen die anderen weiter. Darüber hinaus bieten Hostinganbieter im professionellen Bereich auch sogenannte Failoversysteme an. Fällt ein Server aus, läuft das komplette System auf einem anderen weiter. Je hochwertiger, die vom Anbieter eingesetzte Infrastruktur, desto teurer das Hostingpaket.

Wodurch unterscheiden sich die Webspacepakete der Provider noch?

Selbstverständlich ist es ein Unterschied, ob ein Provider einen Billigserver um ein paarhundert Euro betreibt, oder ein redundantes System zu z.B. 5.000 Euro oder gar einen Cluster zu 30.000 Euro oder deutlich mehr.

Es ist zudem ein großer Unterschied, ob ein Provider z.B. nur 50 Kunden auf einem einzelnen Server betreibt, oder 5.000 Kunden.

Die Anzahl der Carriers (Provider der Provider), die Netzwerkstruktur und die Sicherheitslevels können sich äußerst gravierend unterscheiden. Beispielsweise bieten manche Hostinganbieter im professionellen Bereich Leistungen wie Hackcontrolling durch Personal an. Hierbei werden die Logdateien des Servers ständig überwacht, sodass versuchte Hackattacken umgehend festgestellt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden können. Dies ist aufgrund von sehr hohem Aufwand jedoch nur bei Hostinganbietern im professionellen Bereich möglich, da diese Serviceleistung kein Dumpinganbieter finanzieren könnte.

Hohe Qualität notwendig?

Ja, zweifellos. Was häufig übersehen wird: Geschwindigkeit, Ausfallsicherheit und Hacksicherheit sind absolut kein Luxus, sondern eine essentielle Notwendigkeit, um ein erfolgreiches Internetprojekt, und sei es auch "nur" eine Firmenwebsite, zu betreiben. Je häufiger eine Website oder ein Onlineshop ausfällt, je langsamer die Seiten laufen, desto weniger Anfragen, Bestellungen, Registrationen, usw. werden Sie erhalten.

Für welchen Anbieter entscheiden?

Nachfolgend möchten wir Ihnen zwei Hostinganbieter vorstellen, welche uns durch höchste Qualitätsstandards sehr überzeugten. Geschwindigkeit, Sicherheit und Verfügbarkeit stehen bei beiden im Vordergrund und selbst Hackcontrolling durch Personal wird betrieben:

www.performance-hoster.at:
Wem Geschwindigkeit, Ausfallsicherheit und Hacksicherheit absolut vordergründig ist, sollte sich für Performance-Hoster entscheiden.

www.arweb.at:
Wer Webspace mit hoher Qualität zu einem trotzem niedrigen Preis sucht, ist bei A&R Web gut beraten.

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Onlineshop!

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