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27.02.2009 - Das richtige Serverbetriebssystem

Wer einen Webshop betreiben möchte, steht vor der Frage, unter welchem Betriebssystem die Shopsoftware betrieben werden soll.

Das Serverbetriebssystem stellt neben der Shopsoftware das Fundament für ein erfolgreiches E-Commerce-Projekt dar. Die Auswahl sollte daher nicht voreilig getroffen, sondern gut überdacht werden.

Welche Betriebssysteme gibt es?

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen Dos/Windows-basierenden, BSD/Macintosh-basierenden und Unix-basierenden Betriebssystemen. Dos/Windows-basierende Systeme wurden ursprünglich für den Anwendungsbereich konzipiert, wogegen Unix-basierende Systeme für den Serverbereich konzipiert wurden. Microsoft entwickelte nach und nach auch Serverbetriebssysteme, gleichermaßen gibt es für viele Unix-basierende Betriebssysteme mittlerweile auch grafische Benutzeroberflächen, welche als Module hinzuinstalliert werden können.

Für den Serverbereich stehen gewöhnlich folgende Betriebssysteme zur Auswahl:

  • Linux
  • Solaris
  • Windows
  • MacOs

Nach welchen Kriterien sollte man ein Betriebssystem nun auswählen?

  • Performance / Geschwindigkeit
  • Stabilität
  • Sicherheit
  • Einfache und sichere Wartung
  • Flexibilität

Welches Betriebssystem erfüllt welche der Kriterien?

Linux

Linux ist ein Unix-basierendes Betriebssystem und zeichnet sich durch sein hohes Maß an Performance, Stabilität und Sicherheit aus. Es gibt unterschiedlichste Linux-Derivate, welche zwar die selben Kernels nutzen, jedoch andere Zusatzpakete anbieten. Dabei gibt es Linux-Distributionen, die eher für den Anwendungsbereich konzipiert sind (z.B. SuSE, Ubuntu, usw.) und solche, die eher für den Serverbereich konzipiert sind (z.B. Debian, Red Hat, usw.).

Ein als Webserver besonders gut geeignetes Serverbetriebssystem ist Debian Linux. Wo die Installation und Konfiguration eines Webservers auf Basis von Debian-Linux zwar mit ein wenig Aufwand verbunden ist, so ist die Wartung sehr einfach und überschaubar durchzuführen. Ein besonderer Pluspunkt geht an das Stabilitätskonzept von Debian. Bewährte Pakete werden eingefrohren, sodass nicht immer mit den neuesten Modulen gearbeitet wird, die noch fehlerhaft sind. Es werden nur solche Pakete eingesetzt, welche sich schon über Monate oder Jahre hinweg bewährt haben. Dieses Konzept macht Debian zu einem der stabilsten Systeme überhaupt.

Die Performance ist bei richtiger Installation kaum übertrefflich, da es möglich ist, nur jene Betriebssystem-Pakete zu installieren, die tatsächlich benötigt werden. In der Praxis wird Debian lediglich mit einem Linux-Kernel und den einzelnen erforderlichen Komponenten installiert.

Auch andere Linux-Distributionen sind gut, jedoch werden bei den meisten gleich von vorn herein sehr viele Pakete mitinstalliert, die gar nicht benötigt werden, was auf Kosten der Performance geht und ein Sicherheitsrisiko darstellt. Andere Linux-Betriebssysteme scheitern hingegen oft an der Wartbarkeit.

Debian-Linux ist daher mit Abstand unser Favorit als Linux-Serverbetriebssystem für einen Webserver.

Für alle Linux-Derivate gilt, dass die Systeme kostenfrei sind. Einige Derivate (SuSE, Red Hat, usw.) bieten Kaufversionen an, welche die Kosten für gelieferte CD´s, DVD´s und Bücher decken sollen.

Ein weiterer besonderer Pluspunkt für Linux-Systeme ist die hohe Individualisierungsmöglichkeit, welche für alle Linux-Derivate gilt.

Solaris

Solaris ist ebenso ein Unix-basierendes, jedoch kommerzielles Betriebssystem (Firma Sun) und fand seinen Einsatz ursprünglich ausschließlich im Serverbereich. In neueren Versionen wurde jedoch versucht, Solaris auch als Desktop-Version nutzbar zu machen. Es handelt sich um ein kommerzielles Unix-System, bei welchem Sicherheit eine der obersten Maxime ist. Die verhältnismäßig hohen Kosten der Lizenzen machen den Einsatz von Solaris hauptsächlich für größere Projekte interessant.

Dos/Windows

Windows-Versionen für den Serverbereich überzeugen durch die einfache Bedienbarkeit. Es ist schier ohne Serverkenntnisse möglich, einen Webserver, PHP und MySQL zu installieren und virtuelle Webs einzurichten.

MacOs

Ebenso wie Windows bieten MacOs-Systeme eine einfache Bedienbarkeit. Darüber hinaus gibt es einen Pluspunkt für die Stabilität.

32 bit oder 64bit?

Mittlerweile gibt es schon fast für jedes gängige Betriebssystem eine 64-Bit-Version. Doch welche Vor- und Nachteile ergeben sich damit? Ist der Einsatz sinnvoll?

Für alle Betriebssysteme gilt:
Grundsätzlich ergibt sich mit einem 64-Bit-System der Vorteil, dass mehrere Speicheradressen angesprochen werden können. Auf Deutsch: Der Arbeitsspeicher kann größer sein. 32Bit-Systeme können theoretisch bis zu 4GB Ram verwalten, in der Praxis unterstützen die meisten 32-Bit-Betriebssysteme jedoch nicht mehr als 3 bis 3,5GB Ram. Wer also mehr als 3GB Ram einsetzen möchte, sollte unbedingt ein 64-Bit-Betriebssystem einsetzen. Mit einem 64-Bit-System ist es theoretisch möglich, bis zu 16 EB (ExaByte; 1EB = 1.000GB) zu addressieren. Ein Nachteil bei 64-Bit-Systemen ist, dass alle Speicheradressen doppelt so viel Speicher belegen, was sich vor allem negativ auf die Performance auswirkt. Allerdings sind Speicherkopiervorgänge unter 64Bit um ein Vielfaches schneller als mit 32Bit, wodurch dies vernachlässigbar wird.

Sehr wichtig zu beachten ist, dass manche Betriebssysteme in der 64Bit-Version nicht alle Module anbieten wie in der 32Bit-Version und dass in den 64Bit-Versionen besonders für ältere Geräte oft keine Treiber existieren.

Wenn Sie 64Bit-Versionen einsetzen möchten, sollten Sie unbedingt modernste Hardware einsetzen, ein 64Bit-Prozessor ist dafür darüberhinaus Voraussetzung.

Welches Betriebssystem ist empfehlenswert?

Unter Berücksichtigung aller Gesichtspunkte empfehlen wir den Einsatz von Debian Linux. Es ist sehr leistungsstark, stabil, sicher, die Wartung ist einfach und es kann individuell an die Anforderungen angepasst werden.

Muss ich über Linux-Kenntnisse verfügen, wenn ich meinen Shop auf einem Linux-Server laufen lassen möchte?

Nein, als Shopbetreiber ist es nicht erforderlich Linux-Kenntnisse zu besitzen. Einzig zu beachten ist, dass Unix-basierende Betriebssystem andere Dateisysteme nutzen, welche Casesensitive arbeiten. Das bedeuten, dass es eine Rolle spielt, ob Datei- und Verzeichnisnamen mit klein- oder Großbuchstaben geschrieben werden.

Der Serveradministrator hingegen sollte jedoch unbedingt Erfahrung mit Linux-Systemen haben. Dies gilt jedoch für alle Betriebssysteme: Der Serveradministrator sollte wissen was er tut. Es wäre schade, wenn ein Webshop für längere Zeit ausfallen würde, nur weil es an der Fähigkeit zur Serveradministration scheitert.

Sollten Sie nicht über ausreichende Kenntnisse verfügen, suchen Sie sich besser einen Hostingprovider, der das von Ihnen favorisierte Betriebssystem einsetzt. Für wen Sicherheit besonders im Vordergrund steht, empfehlen wir entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Die Auswahl des Betriebssystems, die verwendeten Pakete, die Konfiguration und der Einsatz spezieller Securitymodule sind hier ausschlaggebend. Ein Experte, der sich seit Jahren mit dieser Problematik beschäftigt und Hochsicherheitsserver anbietet ist z.B. www.securit.at

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Onlineshop!

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Kommentare

2 Kommentar(e) gefunden:


Heike
27.02.2009 22:06
Mal blöde gefragt: Was interessiert es mich, welches Serverbetriebssystem eingesetzt wird. Das ist doch Aufgabe des Providers. Und wenn was nicht läuft wie es soll, dann ist doch der Provider schuld und muss es beheben. Ich hab mir da noch nie Gedanken darüber gemacht.

Christian
28.02.2009 09:48
@Heike: Es geht nicht darum wer im Problemfall schuld ist, sondern vielmehr darum, dass es durch dein Einsatz des richtigen Systems erst gar nicht so leicht zum Problemfall kommt. Wer ein kommerzielles Internetprojekt betreibt oder betreiben möchte, hat immerhin die Möglichkeit sich für einen Provider zu entscheiden, der das zweckentsprechende Betriebssystem einsetzt. Es schadet sicher nicht, sich in dieser Richtung etwas näher zu informieren.
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